Verwaltungstechnisch ist Kroatien in 20 Gespanschaften und die Hauptstadt Zagreb gegliedert, die selbst den Status einer Gespanschaft hat. Als Einheit der regionalen Selbstverwaltung ist jede Gespanschaft für die Tätigkeiten zuständig, die sich, unter anderem, auf Bereiche wie Bildung, Gesundheitswesen, urbanistische Raum- und Stadtplanung sowie auf wirtschaftliche Entwicklung, Verkehr und Verkehrsinfrastruktur  beziehen. Die Gespanschaften verwalten zudem die Angelegenheiten der Entwicklungsplanung  von Bildungs-, Gesundheits-, Sozial- und Kultureinrichtungen.

Bibliothek der Philosophischen Fakultät der Universität Zagreb. Im akademischen Jahr 2011/2012 waren an den Hochschuleinrichtungen 152.857 Studierende immatrikuliert, 36.448 Studierende machten ihr Diplom. Im Jahr 2011 promovierten insgesamt 1.072 Doktoranden, 1.229 Postgraduierte schlossen entweder ihre Postgraduierten-Aufbaustudien ab oder erwarben den Titel "universitäre Spezialisten".

UN-Beitrittsfeier Kroatiens auf dem Hauptplatz in Zagreb am 24. Mai 1992 nach der Rückkehr des Präsidenten Tuđman aus New York. Kroatien erklärte seine Unabhängigkeit am 25. Juni 1991 und bestätigte sie nach Ablauf des Moratoriums am 8. Oktober 1991. Am 15. Januar 1992 wurde Kroatien international anerkannt.

In kroatischer glagolitischer Schrift verfasstes Detail aus dem Evangeliar von Reims (1395), auch als „Krönungstext“ bekannt, auf das die französischen Könige ihren Krönungseid ablegten. Das Evangeliar wird in der Bibliothek Carnegie in Reims (Frankreich) aufbewahrt.

Rund 60 Prozent der Bevölkerung Kroatiens leben in den Städten, jeder vierte Einwohner lebt in einer der vier größten Städte Kroatiens (Zagreb, Split, Rijeka und Osijek).

Private und öffentliche Unternehmen

Im Laufe des Jahres 2012 erzielten die 1000 größten kroatischen Unternehmen einen Gesamt­umsatz von 428 Milliarden Kuna (57 Milliarden Euro), bzw., einen Gewinn von 17 Milliarden Kuna ...

Bildende Kunst

Die bereits aus den ältesten Stilepochen bis heute bewahrten Kunstwerke zeugen von der schöpferischen Kontinuität und Begabung der einheimischen Menschen und machen somit das kroatische architektonische und künstlerische Erbe...

Bildungssystem

Die Anfänge des Schul- und Bildungswesens auf dem Gebiet Kroatiens reichen zurück bis ins 10. Jahrhundert und waren bis zum 18. Jahrhundert eng an Kirche und Klerus gebunden. Eine systematische Ausbildung des Volkes begann während der ...

Antike und frühes Christentum

Dank Handelswegen und Handelsbeziehungen kamen die auf dem Gebiet des heutigen Kroatiens alteingesessenen Völker aus der Bronze- und Eisenzeit schon ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. mit der Kunstproduktion ...

Zwischen Venedig, Wien und Pest

Während des Großen (Wiener) Türkenkrieges (1683-1699) wurden große Teile Kroatiens und Slawoniens von der osmanischen Herrschaft befreit und die Grenzen der Republik Dubrovnik endgültig definiert. An diesem Krieg ...

Gespanschaften

Die Grundeinheit der regionalen Selbstverwaltung ist die Gespanschaft (kroatisch: županija). Die aktuelle verwaltungstechnische territoriale Gliederung Kroatiens wurde 1997 eingeführt, als die administrative Gliederung aus dem Jahr 1992 ...

Gesetzgebende Gewalt

Im Einklang mit der juridischen Tradition, trägt das kroatische Parlament den historisch überlieferten, tradierten NamenSabor (deutsch: die Versammlung). Das älteste erhaltene Protokoll einer ...

Kroatien in Kürze

Auf der zeitgenössischen internationalen politischen Szene ist Kroatien seit seiner staatlichen Verselbstständigung von der jugoslawischen Föderation präsent, also lediglich etwas länger als zwei Jahrzehnte. Was aber seine Geschichte und Kultur...